Malve - Malva silvestris
Die
Malve ist eine der schönsten, elegantesten Gartenblumen Sie blüht
von Juni bis Oktober, läßt sich ganz leicht anpflanzen und ist sehr
genügsam.
Die Malve ist auch
unter dem volkstümlichen Namen Käsepappel bekannt, weil ihre Knospen
und Früchte wie kleine Käselaibe aussehen. Es gibt eine Reihe von
Malvenarten, die als dekorative Gartenblumen beliebt sind. Auch die
wilden Arten blühen hübsch rosarot und suchen oft die Nähe des
Menschen, da sie nährstoffreichen Boden brauchen. Verwendet werden
Blätter und Blüten, die man sehr leicht sammeln kann.
Die Malve ist auch unter den Namen
Algier-Malve, Eibisch,
Feldmalve, Hasenpappel, Johannispappel, Große Käsepappel,
Katzenkäse, Mauretanische Malve, Mohrenmalve, Pappelblume,
Pissblume, Rossmalve, Roßpappel, Schwellkraut, Stockrose, Waldmalve,
Wilde Malve, Pappel, Hanfpappeln, Käsepappel, Hasenpappeln, Poppeln
bekannt.
Malve, die getrockneten Blütter und
Blüten der bei uns häufig an Zäunen, Mauern, auf Schutthaufen und
sonst unkulitivirten Stellen wachsenden beiden Arten wilder Malven
oder Käsepappeln; Malva silvestris und Malva rotundifolia, sind in
offizinellem Gebrauch und die Blüten ein Artikel des Drogenhandels.
Die Blüten der ersteren gehen unter dem Namen Flores Malvae vulgare;
sie werden öfter aus Ungarn bezogen, weil die ungarischen ein
schöneres Ansehen haben. Von mehr Bedeutung sind die Blüten der
Gartenmalve (Flores Malvae arboreae), von denen aber nur die
sogenannte schwarze Malve wegen ihres Farbstoffes angebaut wird. Die
Farben sind jedoch nicht dauerhaft. Die Blüten und Blätter der
einheimischen Malven wie die schwarzen Blüten dienen offizinell und
im häuslichen Gebrauch als schleimiges und etwas zusammenziehendes
Mittel zu
Gurgelwasser, erweichenden Umschlägen und dergleichen. |



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